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Guadeloupe

Die kleinen, vorgelagerten Inseln Terre-de-Haut von Guadeloupe erreichen wir nach einer sehr schönen Überfahrt von Dominica. Hier treffen wir Segelfreunde, die wir das letzte Mal auf Madeira gesehen haben, Silke und Knud von der SY Samantha, die Freude ist groß.

Gemeinsam erkunden Hannes, Emilia und ich die Insel zu Fuß und wandern zum Fort Napoléon, sowie auf den höchsten Berg, von dem man einen sagenhaften Rundumblick hat. Es gibt auf dieser Insel sehr viele Ziegen, sowie den ein oder anderen freilaufenden Leguan, die uns besonders beeindrucken.

Dann geht weiter auf die Hauptinsel an die Westküste nach Basse-Terre. Zuerst machen wir am Hot River in der Anse Bouillante Stopp. Wie der Name schon vermuten lässt, fließt hier ein Fluss mit kochend heißem, schwefelhaltigem Wasser ins Meer, welches sich dadurch rundherum extrem aufheizt, – ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Das heiße Wasser wird aus heißen Quellen gewonnen und dient heute der lokalen Energiegewinnung durch Geothermie.

Nicht weit entfernt liegt Malendure. Von hier aus kann man wunderbar mit dem Dinghi zu den vorgelagerten Pigeon Islands aufbrechen. Es erwartet uns ein tolles Schnorchel-Riff, in dem sich eine Vielzahl kunterbunter Karibik-Fische tummeln. Sowohl beim Schnorcheln, als auch beim Tauchen, findet man eine faszinierende Unterwasserwelt vor.

Das Tauchen ist wunderbar, die Bucht zum Liegen leider weniger. Starker Schwell in der Nacht lassen uns am nächsten Morgen zeitig aufbrechen, weiter Richtung Norden, bis nach Deshaies, unser letzter Stopp auf Guadeloupe. Die Bucht und das winzige Städtchen sind zauberhaft. Es beherbergt unter anderem die Filmkulisse der Krimi-Serie „Death in Paradise“. Leider regnet es extrem viel, sodass wenig Zeit zum Erkunden bleibt.
Außerdem lernen wir hier noch Melanie und Markus von der SY eMMa kennen, wieder einmal zwei wunderbare Menschen, mit denen wir einen geselligen und entspannten Abend verleben dürfen.

Wie inzwischen gefühlt auf fast jeder Insel ist die Zeit viel zu knapp, denn man würde so gerne noch viel mehr erkunden.
Allerdings steht ein Geburtstag bevor, mit dem Wunsch, ihn in einer „karibisch-kitschigen Bucht“ am Strand feiern zu können, und so brechen wir bei Sonnenaufgang mit Halbwind auf Richtung Antigua.

Dieser Beitrag hat 2 Kommentare

  1. Yvonne

    Emma und ich lieben „Death in Paradise“ – wir dachten immer das ist auf Martinique… Gut, wenn man seine Auskundschafter vor Ort hat 🙂
    Ganz liebe Grüße und alles Liebe und Gute nachträglich an das Geburtstagskind (-teeny).

  2. Giulia

    Hallo liebe Lena uns Familie ☀️
    Es sieht wieder und immer wieder sehr schön bei euch aus!
    Einen tolle Zeit wünsche ich euch allen weiterhin!
    Viele liebe Grüße Giulia

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